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Nico Wittmann waldpädagogiK und erlebnisorientierte Kurse

Wald- und Naturpädagogik

Pädagogische Maßnahmen in Wald und Natur bieten Chancen in mehrerer Hinsicht. Natürlich lassen sich viele natürliche Prozesse am ehesten dort darstellen, wo sie ablaufen. Hierfür stellt die Wald- als auch die Naturpädagogik viele Methoden zur Verfügung um spielerisch und anschaulich Naturabläufe erfahren und verstehen zu können.

Dabei kann es um Themen gehen wie Tiere, Wasser, Boden aber auch weitreichendere Bereiche wie Forstwirtschaft, Umweltzerstörung und Ökosysteme. Betrachtet man den letzten Punkt der Ökosysteme, schult dieser im besonderen Maße ein systemisches Verständnis und ein Gefühl für Zusammenhänge und Vernetzung. Diese Fähigkeiten sind in vielen Bereichen des Alltags gefordert und stellen auch ein zentrales Element innerhalb der Gestaltkompetenz aus der Bildung für nachhaltige Entwicklung dar.

Desweiteren bietet die Wald- und Naturpädagogik einen Lernraum, der losgelöst von dem alltäglichen Umfeld Erfahrungen ermöglicht, die beispielsweise mit Hilfe der erlebnisorientierten Bildung gemacht werden können. Solche Erfahrungen prägen nachhaltig und ermöglichen ein hochwertiges Lernen sowie eine Persönlichkeitsentwicklungprozess initiiert durch eine Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen. Die Natur bietet hierfür ein ideales Setting.

erlebnisorientierte Bildung

Die erlebnisorienterte Bildung (oder auch Erlebnispädagogik) ist geprägt durch das Ermöglichen von starken Erfahrungen - den Erlebnissen. Diese haben ein großes Potential, indem sie Lernräume ermöglichen und langfristig nutzbar machen. An Erfahrungen im eigenen Grenzbereich erinnert man sich oft noch nach Jahren, dabei muss eine solche Grenze keineswegs eine Gefahr darstellen oder mit Unbehagen verbunden sein. Grenzen sind auch dort, wo Neues erkundet wird. Die Erlebnispädagogik bietet Möglichkeiten zur Persönlichkeitsbildung, angeregt durch eine verstärkte Selbstwahrnehmung oder in Kombination mit interaktionspädagogischen Übungen in Form von Teamtrainings Gruppen auf ihre Dynamik, ihre Kommunikation und ihre Rollenstruktur hin zu untersuchen und Veränderungen anzuregen.

Über die Persönlichkeits- und Teamentwicklung hinaus stellt die erlebisorientierte Bildung auch einen geeigneten Rahmen dar um für eine Zukunftsfähigkeit - im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung - sensibilisert zu werden. Zentrale Elemente sind hierfür die gemachten Erfahrungen im Naturraum, ein damit verbundenes Lernen und eine systemische Vernetzung des neu erlangten Wissens. Daraus wird die Notwendigkeit eines Umdenkens und einer daraus folgenden Verhaltensänderung erkannt bzw. bestärkt.

Dipl. Päd. Nico Wittmann - Salem, Baden - nico.wittmann@gmx.de