Seinen Platz im Leben zu finden, ist eine grosse Herausforderung. Dies trifft mehr denn je auf junge Menschen von heute zu. Oft stellt sich die Frage, ob sich ein Leben mit Jesus lohnt. Die Serie «Aus dem Leben» bietet durch persönliche Erzählungen Einblicke in die Lebenswege anderer Menschen. Darin wird auf unterschiedliche Weise deutlich, dass ein Leben mit Jesus ein Gewinn ist – egal, welche Wege unser Leben auf Erden nimmt.
Gabriela Leiblein, Mitglied der FEG Ägeri, kontakt@feg-aegeri.ch
Im Frühjahr 2024 wurden mein Mann und ich von Jesus auf die Idee gebracht, eine neue Serie für die Jugendgruppe zu starten. Unsere Vision als Ehepaar ist es, Menschen auf die Beine zu helfen. Gott hat unsere individuelle Vision für unser Leben hier auf Erden bei unserer Hochzeit bestätigt. Dies dient uns immer wieder als Richtschnur und Orientierungspunkt.
Was ist mit der Serie «Aus dem Leben» gemeint?
Wir wollten die Jugendlichen in unserer Gemeinde ausrüsten und ihnen Orientierung geben, damit sie ihren Platz im Leben besser erkennen können. Da in unserer Gemeinde die Altersgruppe der 25- bis 45-Jährigen sowie Kinder unter 12 Jahren fast vollständig fehlen, sind für die Jugendlichen innerhalb der Gemeinde die eigenen Eltern oder die Eltern anderer Jugendlicher Ansprechpartner in Lebensfragen. Dies ist nicht selten ein hemmender Faktor für einen intensiveren persönlichen Austausch.
Mit der Serie entstand ein Gefäss, innerhalb dessen ein solcher Austausch in der Jugendgruppe möglich wurde. Die Serie nimmt Lebensgeschichten von Menschen auf. Sie erzählen, wie Jesus Christus in ihrem Leben gewirkt hat und wie sich das Leben mit IHM lohnt.
«Aus dem Leben»-Abend mit Hännes.
Im Mai 2025 fand ein Abend statt, den wir bewusst für andere Jugendgruppen öffneten. Die FEG Luzern und die FEG Fuhr nahmen diese Einladung an.
Hännes Tischäusern erzählte offen, persönlich und empathisch, wie Jesus gewirkt hat und wie er heute noch wirkt.
Hännes wanderte als Jungkoch nach Australien aus. Mit nur ein paar Messern im Koffer wurde Sydney sein neues Zuhause. Aus dem von Alkohol geprägten Leben hat Jesus ihn in den Dienst zur Begleitung für Obdachlose, Drogenabhängige und einsame Menschen gestellt. Nach 40 Jahren in der Ferne kam er wieder zurück in die Schweiz.
Viele Jugendliche berichteten, dass ihnen der Abend Mehrwert und Orientierung bot. Gleichzeitig empfanden sie die Gemeinschaft über die eigene Gemeinde hinaus als sehr wertvoll. Den Funken der Begeisterung nehmen wir euphorisch mit. Lassen wir uns neu motivieren, etwas füreinander zu tun, z.B. mit anderen Jugendgruppen zusammen. Denn der gute Hirte kennt keine Grenzen und sieht die Möglichkeiten!