Screenreader-freundliche Version anzeigen

Achtung, Baustelle!

Ein Besuch auf der Grabungsstätte "Leguntum" von Stefan und Elke Vorst. Folgt uns zu einem Besuch auf der fiktiven archäologischen Stätte...

Eine archäologische Sensation

Eine archäologische Sensation durften Reporter des lokalen Senders in Augenschein nehmen. Bei Grabungen wurden Überreste einer römischen Siedlung gefunden. Wie der zuständige Grabungsleiter vom „Landesverband römische Ausgrabung“ (LVRA), Dr. Oliz, in einem Interview mitteilte, handelt es sich um die antike Stadt "Leguntum", die ihre Blütezeit zu Beginn des 2. Jahrhunderts n.Chr. erlebte.

Rekonstruktion der Ruinen

Planungen zur teilweisen Rekonstruktion der Ruinen laufen bereits, auch erste Sponsoren haben sich gefunden. Die Ruinen sollen im Zuge eines "Tages der offenen Ausgrabung" Anfang Juni der Öffentlichkeit erstmals zugänglich gemacht werden. Zurzeit wird mit Hochdruck am zukünftigen Besuchereingang gearbeitet: Im Eingangsbereich wurde ein gallo-römischer Umgangstempel teilrekonstruiert, um den Besuchern zu veranschaulichen, wie ein solches Gebäude einmal ausgesehen haben könnte.

Vermessen und Kartografie

Durch die Großzügigkeit eines ortsansässigen Unternehmers konnte für die ersten wissenschaftlichen Auswertungen auch ein Bauwagen als Büro zur Verfügung gestellt werden, da natürlich zur archäologischen Arbeit auch das genaue Vermessen und Kartographieren des Geländes gehört. Die Daten werden vor Ort erfasst und ausgewertet.

Wundervolle Entdeckungen

Im Zuge der Ausgrabungen wurden noch viele weitere Highlights der Antiken Stadt aufgedeckt, unter anderem ein komplett erhaltener Nymphäum/Brunnen, ein Aquädukt, von dem noch drei Bögen den Fluss überspannen, und die Fassaden einer öffentlichen Bibliothek, die ersten Schätzungen zufolge Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. einige tausend Schriftrollen beherbergt haben muss

Das neue Museum

Mittlerweile haben die Archäologen um Dr. Oliz ein Camp eingerichtet, in dem die Fundstücke, darunter Bronzeschlüssel, Schmuck und einige Münzen, gesichtet und katalogisiert werden können. Die Reporterin durfte bereits lange vor der Eröffnung exclusiv einen Blick in das zunächst nur dem Fachpublikum zugänglichen Museum werfen. Hier wurden diese Fundstücke aus Leguntum zusammengetragen.

Hoher Besuch

Weiterhin konnte heute hoher Besuch in Person des Ministerpräsidenten und seiner Gattin begrüßt werden. In ihrem Beisein wurde das erste überhaupt bekannte Orts"Schild" endgültig freigelegt. Schweizer Schriftforscher haben die Echtheit zweifelsfrei bestätigt.

weitere Entdeckungen

Bei weiteren Grabungskampagnen konnten Dr. Oliz und seinen Team weiteres freilegen, darunter Reste eines Mosaikfussbodens mit einer darunterliegendenden röm. Fussbodenheizung, Reste einer römische Badeanlage und natürlich auch einen mit grün bewachsener Tempel.

Die originale "Leguntum"-Grabunsstätte findet ihr in unserer aktuellen Sonderausstellung. Kommt vorbei!

Danksagung:

Erstellt von Rosa Cartalano im Rahmen eines Praktikums im Stadtmuseum Simeonstift. Mit Bildern von NERYX - "Archeological tools, Archeologist working on site, hand and tool." • Pshenichka - "Ancient byzantine mosaic" • Gary Perkin - "Abstract pattern of small mosaic tiles" • yosef19 - "Combination of geometric shapes in a mosaic" • Alicia - "El mosaico" • Giorgio G - "Detail of ancient colorful mosaic showing a bird" • Mariia - "vintage background of floor mosaic in an ancient temple close up top view Kursi, Israel"