Dieses Wachstum der Gemeinde führte jedoch zu einem Problem: Platzmangel im Gottesdienst im jetzigen alten maroden Gebäude. Letztes Jahr wagten wir einen «Schritt des Glaubens», indem wir beschlossen, mit dem Bau eines neuen Gemeindehauses zu beginnen. Wir unterzeichneten einen Vertrag mit einem Bauunternehmen mit Preisgarantie bis zum Ende der Bauphase, sofern wir die Bauarbeiten nicht aus finanziellen Gründen unterbrechen müssen!
Gott hat die Grosszügigkeit unserer Brüder und Schwestern gesegnet und wir müssen die Bauarbeiten nach heutigen Möglichkeiten erst Mitte Rohbau, etwa im September, unterbrechen. Wir vertrauen jedoch, dass Gott unsere Not sieht und der «Schritt des Glaubens» bestehen bleibt.
Derzeit stehen beim Gottesdienst aufgrund des Platzmangels Stühle im Flur und in der Garderobe.
Etwa 40% unserer Gemeindemitglieder sind Flüchtlinge aus der Ukraine, von denen sich einige erst in Polen bekehrt haben. Als wir sie «unter unsere Fittiche» nahmen, behaupteten einige, wir würden das Problem «auf uns nehmen», zumal unser Saal für gemeinsame Versammlungen zu klein ist. Doch vielmehr erfahren wir Gottes Segen. Viele von ihnen zeigen geistliche Reife und haben das Bedürfnis und den Wunsch zu dienen. Es ist oft eine grosse Freude, wenn ein Flüchtling auf uns zukommt und fragt, ob er sich im Dienst in der Gemeinde engagieren darf. Wenn sie dann die Freude im Tonfall und die Zustimmung des Predigers hören, drücken sie ihre grosse Dankbarkeit aus!
Wir danken Gott für die vielen Wunder der Bekehrungen, die wir erleben, darunter auch die des ehemaligen Obdachlosen, der seit Februar frei von Sünden und seiner Alkoholabhängigkeit ist.
Bitte betet:
- dass die neu bekehrten Menschen in Christus bleiben, ihre «erste Liebe» nicht aufgeben und die Taufe des Glaubens empfangen
- dass er uns die Möglichkeit gibt, den begonnenen Bau im Herbst nicht unterbrechen zu müssen
- dass ich die Kraft und Weisheit Gottes habe, den pastoralen/evangelisierenden Dienst zu bewältigen und gleichzeitig den Bau zu koordinieren
- persönlich: für unsere Tochter Natalia und ihren Mann Karol (die Gott und einander verlassen haben)