Kennst du George Mallory?
Vor über 100 Jahren war er einer der begnadetsten Bergsteiger seiner Zeit. Cambridge-Absolvent, Lehrer, aber sein Herz gehörte den Bergen. Vor allem einem: dem Mount Everest. Mallory träumte davon, als Erster dort oben auf dem Gipfel zu stehen, auf dem Dach der Welt.
Ein Reporter fragte ihn einmal: «Warum wollen Sie diesen Berg überhaupt besteigen? Die Bedingungen dort oben sind doch alles andere als komfortabel.» Mallory hätte viel erklären können, von einer Durchschnittstemperatur von minus 36 Grad Celsius, von Kälte, die bis auf minus 60 Grad Celsius fallen kann, von Stürmen mit einer Geschwindigkeit von 285 Stundenkilometern.
Doch statt langer Erklärungen antwortete er mit einem Satz, der weltberühmt wurde:
«Weil es ihn gibt.»
Allein die Existenz dieses majestätischen Kolosses reichte aus, um ihn aus jeder Komfortzone zu locken.
Dieser Satz bewegt mich im Blick auf unseren Schwerpunkt «Kirche für Andere – geliebt. gehen. lieben.» Warum dieser Schwerpunkt? Warum Kirche für Andere? «Weil es ihn gibt.»
Nicht den Berg der Berge, sondern den Gott der Götter. Weil er lebt. Weil Jesus den Tod besiegt hat. Weil seine Liebe uns zuerst gefunden hat.
Danksagung:
Artikel aus dem fegmagazin 2026.02 www.feg.ch/magazin