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Mit Holz untersägt FEG Wallisellen

Am Sommerfest der FEG Wallisellen wurden als Höhepunkt biblische Worte mit Holz «untersägt». Claudia und Ruedi Kündig vom Bibellesebund Schweiz haben ein einzigartiges Programm. Während Ruedi Kündig Geschichten und Sprichworte aus der Bibel vorträgt, sägt seine Frau aus einem Holzstamm dazu passende Kunstwerke.

Thomas Pfenninger ist schon seit seiner Kindheit in der FEG Wallisellen. Mit seiner Frau, drei Kindern, drei Hasen, zwei Schildkröten, zwei Mäusen und einem Hund hat er ein volles Haus. thomas.pfenninger@feg-wallisellen.ch

Dass die FEG Wallisellen einen Tag mit Claudia und Ruedi Kündig vom Bibellesebund Schweiz und ihrer Motorsägekunst geplant hat, stand schon lange fest. Das konnte ich unserem Jahresprogramm entnehmen. Dass ich diesen Tag organisieren würde, war mir allerdings noch nicht klar. Etwa vier Monate vorher wurde ich angefragt, diesen Anlass zu organisieren. Die Zeit war knapp.

Unsicherheiten

Die Vorbereitungen waren geprägt von vielen Unsicherheiten. Das OK komplett zu kriegen, war nicht einfach. Relativ schnell war auch klar, dass wir Sponsoren benötigen würden. Die ersten angefragten Firmen haben abgesagt oder nur einen bescheidenen Beitrag geleistet. Bis kurz vor dem Drucktermin des Flyers war deshalb nicht klar, welche Sponsoren-Logos auf den Flyer gedruckt werden müssen. Ein umso grösseres Wunder, dass «kurz vor knapp» noch zwei Sponsoren einen beträchtlichen Betrag zusagten.

Eine weitere Zitterpartie war es, einen Kühlwagen, einen zertifizierten Grill und genügend Helfer zu organisieren. Ein richtiges Sommerfest bedingt doch einiges an Infrastruktur und helfenden Händen. Schlussendlich stand ein Kühlwagen vor Ort, der einer Privatperson gehört, die Christen gegenüber eigentlich sehr kritisch eingestellt ist. Und gekostet hat uns der Kühlwagen nichts!

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Da wir den Anlass öffentlich machen und die ganze Stadt einladen wollten, stellte sich auch die Frage, wie wir kommunizieren wollen. Die Vorführungen von Kündigs sind keine reine Show, sondern eigentlich eher ein Gottesdienst. Würden wir die Leute damit abschrecken? Oder würden uns die Leute davonlaufen, wenn sie merken, dass der Anlass nicht nur eine Show in Motorsägekunst ist?

Bis zum letzten Moment habe ich daran gezweifelt, ob unsere Art der Kommunikation die richtige war. Es blieb mir nichts anderes übrig, als dies Gott abzugeben.

Umso schöner war die Rückmeldung einer Kollegin, die notabene mit der Kirche gar nichts am Hut hat: Die gelebte Gemeinschaft sei spürbar gewesen. Gott kann auch so wirken!