Am 22.02.2026 trafen die Gäste in "the Middle of Nowhere" ein. Wir verbringen die erste Nacht in der Nxai Pan, in der einzigen und wunderschönen Lodge weit und breit. Gleich am ersten Abend dann Löwen und den obligatorischen "Sundowner"...
Welcome to WILD AFRICA!
Im Februar und März ist die Migration zu Gast in der Nxai Pan. Bis zu 60.000 Zebras und mehr als 40.000 Gnus sind dann in der Region. Das macht auch zahlreiche Jäger glücklich. Zuweilen wird aber der Spiess herumgedreht und die Zebras verjagen die Wildhunde. Für uns sind das jedenfalls spannende Geschichten und Interaktionen...
Und nach 2 ereignisreichen Tagen, heisst es Abschied nehmen und neuen Abenteuern entgegen sehen... Es geht nach ....Mma Dinare... ins Reich der Geparden...
Die vier Gepardenkater hier erzählen aber die Hauptgeschichte. Sie werden dann und wann von Löwen, Leoparden und Wildhunden gestört. Aufgeregt sucht man sich dann wieder und rennt so lange weinend durch das Gelände, bis alle Brüder wieder vereint sind. Nur wenn es um das Thema 'Futter' geht, dann wird es mit der Bruderliebe nicht mehr so ernst genommen. Wir erleben eine Gepardenjagd im dichten Gestrüpp auf Impala-Antilope. Als die junge Antilope dann liegt, wird gegessen. Der vierte Bruder kommt erst dazu als schon fast alles weg ist, weil die anderen ihn zwar rufen hören, aber nicht einsehen, ihn ihre Position zu melden.
Vor lauter Gepard kommt man dann kaum zum Sundowner...
Vor lauter Busch und buschige Geschichten tritt an manchem Tag die kuschlige Lodge in den Hintergrund...
Willkommen im Delta... im nassen Delta, das so manche Autofahrt eher zur Bootsfahrt macht...
Das Okavango Delta erwartet in 2026 Rekordstände. Schon der lokale Niederschlag zeigte sich rekordverdächtig. Entscheidend wird aber die Flut sein, die ab Mai dann das Delta erst richtig erreicht. Nach den heftigen Regenfällen in Angola ist damit zu rechnen, dass diese auch rekordverdächtig wird. Also alles in allem eine "nassen Angelegenheit".
Der nächste Leopard zeigt sich dann von seiner Sonnenseite. Er bleibt lange auf dem Baum, denn unten ist es ihm zu nass...
... und er wäre auch noch länger geblieben, wenn wir nicht stecken geblieben wären. Was blieb uns anderes übrig, als uns rausziehen zu lassen. Das war dann definitiv zu viel für Herrn Leopard. Was für eine Störung! Unerhört!
Und jetzt mal ein paar Eindrücke von unseren gefiederten Freunden. Im Okavango Delta leben zeitweise über 900 Vogelarten. Das Delta ist ein wichtiger Rückzugsort für europäische Wintergäste. Wir sind also genau zur richtigen Zeit da, um Mauersegler, Schwalben oder europäische Bienenfresser zu bewundern.
Scharlachspinte (oben) verfolgen unsere Gamedrive-Fahrzeuge, weil sie um uns herum besser aufgescheuchte Insekten jagen können. Sie sind wahre Flugkünstler und machen so manche Fahrt zu einem echten Erlebnis.
Dinner Time - heute mal im Busch vermutlich unter strikter Aufsicht eines Leoparden...
Wir hatten tolle 4 Nächte in Splash mit vielen Erlebnissen und großer Vielfalt. Ebenso viel Wasser und Action, wenn unsere Begleiter mal wieder das Auto aus dem Dreck ziehen mussten. Besser ist es da schon, einfach nur Zuschauer zu sein und stattdessen die Natur zu geniessen. Der letzte Abend dann mit wunderschönem Licht und der Vorfreude auf die nächste Etappe ganz in den Norden des wilden Botswanas.
"Auf geht's - in den Norden zum Kwandofluss..."
Die private Konzession ist mit 2360 qkm die größte im Norden Botswanas. Weil auf der anderen Seite in Namibia zwar auch tolle Nationalparks sind, aber Löwen auch gejagt werden, macht sich jeder schlaue Löwe auf die andere Seite auf. Somit sind wir von Löwen komplett umrundet. Wobei es hier auch viele Leoparden, Geparden und Wildhunde gibt. Aber wir lassen es löwenmäßig krachen...
Und wer jetzt denkt, dass war es jetzt mit Löwen oder wir alle hätten keine Lust mehr auf Löwen, der hat sich gewaltig geirrt. Wir setzen sogar noch einen obendrauf. Aber dafür ziehen wir jetzt nach 2 Nächten nochmals um. Es geht weitere 60 km in den Norden, sozusagen ins Epizentrum des Löwenreichs...
"Let's go..."
Zugabe...
... und das Ganze hört auch nicht auf, als das Licht ausgeschalten wird...
Also, bleibt das alte Prinzip - zurück ins Camp und bei einem feucht-fröhlichen Abend über alles nachdenken und gut gelaunt bei netten Gesprächen alles verarbeiten...
Regeneriert, geht es am nächsten Tag los. Und drei Mal dürft ihr raten, wen wir treffen...
Dann wollen wir doch mal der Frage nachgehen, wie das so ist mit dem Verhältnis zwischen dem Löwenpapa bzw. den Löwenpapas und dem Nachwuchs. Das ist hier nämlich traditionell etwas anders. Hier gibt es wahre Emanzipation! Zuweilen müssen nämlich die Papas hier auf die Kinder aufpassen. Arme Männer (Anmerkung der Redaktion) ...
Eigentlich ist Papa ein bisschen langweilig...
FINALE
Also, verschwindet der Barfuss im Nebel...
"Danke an die tollen Gäste und die zahlreichen Helfer vor Ort, die einmal mehr diese Tour unvergesslich und einmalig machten. Das alles ist eine unglaubliche logistische Herausforderung, und nur weil alle ihr Bestes geben, war auch die 15. Blühende Kalahari ein großartiger Erfolg."
Ich freue mich auf die Blühende Kalahari 2027 (21.02. bis 08.03.2027) und meine neuen und alten Gäste, denn es gibt aus sehr gutem Grund immer wieder "Wiederholungstäter"...
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