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Blühende Kalahari 2026

Eine Filmbegleittour Fly-In mit Matto Barfuss

Am 22.02.2026 trafen die Gäste in "the Middle of Nowhere" ein. Wir verbringen die erste Nacht in der Nxai Pan, in der einzigen und wunderschönen Lodge weit und breit. Gleich am ersten Abend dann Löwen und den obligatorischen "Sundowner"...

Welcome to WILD AFRICA!

Die Löwen der Nxai Pan...
... sind auch neugierig auf uns...

Und hier das Team aus lustigen, interessierten und super angenehmen Gästen: Maria, Renate, Edeltraut, Joachim und Heidrun. Ach, ja, da hinten links, das ist der Matto... Die Truppe war so gut, dass wir im Gegensatz zu 2023 von Roséweine gleich auf Champagner umgestiegen sind!

Unsere erste Unterkunft - "Home away from Home" - super Komfort, aber auch ganz nah am Puls der Wildnis. Die Geräuschkulisse in der Nacht ist einfach umwerfend...

Im Februar und März ist die Migration zu Gast in der Nxai Pan. Bis zu 60.000 Zebras und mehr als 40.000 Gnus sind dann in der Region. Das macht auch zahlreiche Jäger glücklich. Zuweilen wird aber der Spiess herumgedreht und die Zebras verjagen die Wildhunde. Für uns sind das jedenfalls spannende Geschichten und Interaktionen...

Nicht nur die Kalahari blüht, sondern auch zahlreiches neu entstandenes Leben...

Der kleine Springbock...
.. kann schon nach einer Stunde schnell rennen...

... es geht eben ums Überleben.

Und nach 2 ereignisreichen Tagen, heisst es Abschied nehmen und neuen Abenteuern entgegen sehen... Es geht nach ....Mma Dinare... ins Reich der Geparden...

.. wobei es natürlich auch noch andere Zeitgenossen gibt...

... wie beispielsweise eine verärgerte Gackeltrappe...
.. und natürlich Löwen...
... und ein Leopard...

Die vier Gepardenkater hier erzählen aber die Hauptgeschichte. Sie werden dann und wann von Löwen, Leoparden und Wildhunden gestört. Aufgeregt sucht man sich dann wieder und rennt so lange weinend durch das Gelände, bis alle Brüder wieder vereint sind. Nur wenn es um das Thema 'Futter' geht, dann wird es mit der Bruderliebe nicht mehr so ernst genommen. Wir erleben eine Gepardenjagd im dichten Gestrüpp auf Impala-Antilope. Als die junge Antilope dann liegt, wird gegessen. Der vierte Bruder kommt erst dazu als schon fast alles weg ist, weil die anderen ihn zwar rufen hören, aber nicht einsehen, ihn ihre Position zu melden.

Vor dem Gamedrive am Morgen...

Gemeinsam geht es immer besser. Bei Einzelgängern wie Geparden ist das aber sehr selten....

"Hey, Bruder! Wo bist du?"

Vor lauter Gepard kommt man dann kaum zum Sundowner...

Oder eben Sundowner, nachdem die Sonne längst verschwunden ist....

... letztlich führen die Tiere Regie...

Jedes Camp hat seinen eigenen Charme...

Vor lauter Busch und buschige Geschichten tritt an manchem Tag die kuschlige Lodge in den Hintergrund...

Die Vielfalt hält für jeden etwas bereit. Seien es die Giraffen, Schakale oder Löffelhunde...

... alle sind schön und die Vielfalt überwältigend.

Aber den absoluten "Schönheitsideal-Oscar" bekommen dann die vier Gepardenbrüder verliehen, zumal sich zwei im besten Licht und perfekt auf dem Baum präsentieren. Wir vergessen minutenlang zu atmen...

Willkommen im Delta... im nassen Delta, das so manche Autofahrt eher zur Bootsfahrt macht...

Das Okavango Delta erwartet in 2026 Rekordstände. Schon der lokale Niederschlag zeigte sich rekordverdächtig. Entscheidend wird aber die Flut sein, die ab Mai dann das Delta erst richtig erreicht. Nach den heftigen Regenfällen in Angola ist damit zu rechnen, dass diese auch rekordverdächtig wird. Also alles in allem eine "nassen Angelegenheit".

Und wieder ein spannendes Zuhause weit weg von zu Hause... Das Splash Camp bietet ein sehr hohes Wohngefühl im Okavango Delta und im wilden Busch...

... ob auf dem Balkon am Nachmittag oder am Morgen zum Frühstück am Lagerfeuer... einfach herrlich...

Der nächste Leopard zeigt sich dann von seiner Sonnenseite. Er bleibt lange auf dem Baum, denn unten ist es ihm zu nass...

... und er wäre auch noch länger geblieben, wenn wir nicht stecken geblieben wären. Was blieb uns anderes übrig, als uns rausziehen zu lassen. Das war dann definitiv zu viel für Herrn Leopard. Was für eine Störung! Unerhört!

Und jetzt mal ein paar Eindrücke von unseren gefiederten Freunden. Im Okavango Delta leben zeitweise über 900 Vogelarten. Das Delta ist ein wichtiger Rückzugsort für europäische Wintergäste. Wir sind also genau zur richtigen Zeit da, um Mauersegler, Schwalben oder europäische Bienenfresser zu bewundern.

Scharlachspinte (oben) verfolgen unsere Gamedrive-Fahrzeuge, weil sie um uns herum besser aufgescheuchte Insekten jagen können. Sie sind wahre Flugkünstler und machen so manche Fahrt zu einem echten Erlebnis.

Flusspferde sind angesichts der Wassermassen superglücklich.

... und auch Moorantilopen haben keinen Grund zu klagen.

Anders unsere Fahrer und Tracker. Oft genug sind die Tracks nicht mehr zu sehen und so bleibt es nicht aus, dass wir hängen bleiben. In diesem Fall müssen Fahrer und Tracker einen Plan machen. Klappt Plan A nicht, dann vielleicht Plan B...

... spätestens Plan C sollte dann Wirkung zeigen....

Die Rückfahrten in der Nacht bzw. der Night-Gamedrive hat so manche Überraschung parat...

Leoparden sind oft nachts auf der Jagd...

Ein echtes Highlight ist der sehr seltene Karakal...

Fleckenuhus sind ebenso nachtaktiv.

Dinner Time - heute mal im Busch vermutlich unter strikter Aufsicht eines Leoparden...

So kann der Tag beginnen. Frühstück am Lagerfeuer und die Löwen rufen schon...

Showtime...

Sieben Löwenmänner und 2 Damen sind nicht nur eine stattliche Erscheinung, sondern sind tatsächlich aktiv. Löwen können ja bis zu 20 Stunden am Tag einfach schlafen.

Wir hatten tolle 4 Nächte in Splash mit vielen Erlebnissen und großer Vielfalt. Ebenso viel Wasser und Action, wenn unsere Begleiter mal wieder das Auto aus dem Dreck ziehen mussten. Besser ist es da schon, einfach nur Zuschauer zu sein und stattdessen die Natur zu geniessen. Der letzte Abend dann mit wunderschönem Licht und der Vorfreude auf die nächste Etappe ganz in den Norden des wilden Botswanas.

Das ist das Schöne an dieser Jahreszeit. Die Luft ist frisch und klar und zahlreiche Wolken zieren den Himmel und sorgen zuweilen für spektakuläre Sonnenuntergänge.

Und wer am Khwaifluss ist sollte auch auf keinen Fall eine Flussfahrt am Abend auslassen....

"Auf geht's - in den Norden zum Kwandofluss..."

Ein bisschen Humor macht die Sache noch angenehmer...

Wir werden exklusiv von erstklassigen Piloten von einer privaten Konzession in die Nächste gebracht. Das hat schon Stil. Ein bisschen fühlen wir uns wie die "Buschkönige"....

Willkommen im Reich der Löwen...

.... "ähm, Herr Kollege würden Sie mal bitte Ihre... aus meinem Gesicht nehmen..."

Die private Konzession ist mit 2360 qkm die größte im Norden Botswanas. Weil auf der anderen Seite in Namibia zwar auch tolle Nationalparks sind, aber Löwen auch gejagt werden, macht sich jeder schlaue Löwe auf die andere Seite auf. Somit sind wir von Löwen komplett umrundet. Wobei es hier auch viele Leoparden, Geparden und Wildhunde gibt. Aber wir lassen es löwenmäßig krachen...

Man verliert vor lauter Löwen schon mal den Überblick. Wer gehört zu wem und welchem Rudel...

Aber wir sind ja wie immer sehr individuell und exklusiv untergebracht und können die ganze liebe lange Nacht lang im kuschligen Bett darüber nachdenken, welcher Löwe wohl zu welchem der Rudel gehört:-)

...das Ganze geht natürlich auch in der Badewanne oder...

... an der Feuerstelle am Fluss

... aber irgendwie wird es dann doch noch mal so richtig nass...

... und zwar so richtig... So, dass man als Löwe echt angepisst ist!

Vor lauter Ärger über den Regen, lassen die Löwen dann eine sicher geglaubte Zebrajagd sausen. Tja....

Und wer jetzt denkt, dass war es jetzt mit Löwen oder wir alle hätten keine Lust mehr auf Löwen, der hat sich gewaltig geirrt. Wir setzen sogar noch einen obendrauf. Aber dafür ziehen wir jetzt nach 2 Nächten nochmals um. Es geht weitere 60 km in den Norden, sozusagen ins Epizentrum des Löwenreichs...

"Let's go..."

Nach einem nassen und kühlen Morgen gibt es einen actionmäßig heissen Abend...

Löwenrudel mit Youngstern und Kindern sind halt echte Entertainer...

Die einzige Frage ist eigentlich, ob die Festplatten ausreichen, die ganze Löwenshow zu dokumentieren...

Zugabe...

Und wem es zu bunt wird, der schaut sich das ganze Chaos von oben an...

.. oder halt vom Auto...

So oder so verliert hier jeder den Überblick, egal ob mit zwei oder mit vier Beinen...

Die Filmkamera läuft heiss....

... und das Ganze hört auch nicht auf, als das Licht ausgeschalten wird...

Also, bleibt das alte Prinzip - zurück ins Camp und bei einem feucht-fröhlichen Abend über alles nachdenken und gut gelaunt bei netten Gesprächen alles verarbeiten...

Da lässt es sich gut träumen... wobei es ist real....

Regeneriert, geht es am nächsten Tag los. Und drei Mal dürft ihr raten, wen wir treffen...

Da haben die kleinen Löwen doch tatsächlich ein Löffelhundbaby getötet. Hm, ein bisschen gemein...

... aber immerhin, Frau Mama ist ganz stolz.

Dann wollen wir doch mal der Frage nachgehen, wie das so ist mit dem Verhältnis zwischen dem Löwenpapa bzw. den Löwenpapas und dem Nachwuchs. Das ist hier nämlich traditionell etwas anders. Hier gibt es wahre Emanzipation! Zuweilen müssen nämlich die Papas hier auf die Kinder aufpassen. Arme Männer (Anmerkung der Redaktion) ...

... jo, wenn's sein muss...

"Weg hier! Es reicht!"

Eigentlich ist Papa ein bisschen langweilig...

Besser ist es da, einen Busch komplett zu zerlegen...

Und die Erwachsenen denken mal wieder, dass das nichts wird mit der neuen Generation. Woher kennt man das?

Egal, der Abend ist genial und lässt unser Herz zum Abschluss noch höher schlagen...

FINALE

Fast ein Feuerwerk am letzten Abend... Im Grunde genommen noch besser. Und macht nicht so viel Krach.

Da sitzt man dann gemeinsam an der Bar und denkt sich, warum man eigentlich in die chaotisch verrückte Welt zurückkehrt.

Entgegen meinem Rat, tun die Gäste es dann doch...

Nur der BARFUSS verschwindet dann zurück in den Busch, und zwar erst dahin, wo unsere tolle Reise begann... Jetzt allerdings...

... fast komplett überschwemmt...

.. und viele machen sich die Füße nass.

Also, verschwindet der Barfuss im Nebel...

"Danke an die tollen Gäste und die zahlreichen Helfer vor Ort, die einmal mehr diese Tour unvergesslich und einmalig machten. Das alles ist eine unglaubliche logistische Herausforderung, und nur weil alle ihr Bestes geben, war auch die 15. Blühende Kalahari ein großartiger Erfolg."

Ich freue mich auf die Blühende Kalahari 2027 (21.02. bis 08.03.2027) und meine neuen und alten Gäste, denn es gibt aus sehr gutem Grund immer wieder "Wiederholungstäter"...

Beratung:

+49 (0)7844911456

mail@matto-barfuss.de

ERSTELLT VON
Matto Barfuss