Luther und die Buchdruckkunst Innovation – FEG Bubikon

Wir möchten in dieser neuen Rubrik sichtbar machen, wie Innovation in den Freien Evangelischen Gemeinden gelebt wird. Von kreativen Projekten bis zu wegweisenden Angeboten – wir machen innovative Ideen sichtbar und zugänglich. Lass dich inspirieren und entdecke, was andere Gemeinden bewegen.
Stefan Rhyner FEG Bubikon Unsere selbstgebaute Druckerpresse kann ausgeliehen werden. Meldet euch bei uns für weitere Details. Kontakt Sandro Filippi 055 243 29 28 info@ feg-bubikon.ch
Was hat es mit der Buchdruckkunst auf sich?

Im September 2025 präsentierten wir im Rittersaal Bubikon am Mittelaltermarkt die Buchdruckkunst mit selbstgebauter Gutenberg-Presse. Besucher konnten Bibelverse (Joh 3,13–17) drucken, ein Theaterstück erleben, eine historische Bibel bestaunen und über Reformation und Glauben ins Gespräch kommen.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Die Idee wurde ein Jahr zuvor geboren: Einige aus unserem Team besuchten den Mittelaltermarkt 2024 und stellten fest, dass dieser Anlass nicht nur historisch, sondern auch geistlich geprägt ist. Daraus wuchs der Wunsch, die Wiederentdeckung des Evangeliums durch Martin Luther mit der bahnbrechenden Erfindung der Druckpresse zu verbinden.

Was hat Gott durch euch am Mittelaltermarkt getan?

Wir erlebten, wie Gott Türen öffnete, die unmöglich schienen. Helfer meldeten sich, Material kam rechtzeitig zusammen und Gebet trug das Projekt. Besonders bewegend waren die Begegnungen: offen, ehrlich, tief. Viele zeigten Interesse an Reformation und Glauben, liessen für sich beten oder nahmen dankbar ein Neues Testament mit.

Was ist ein Highlight?

Ein Höhepunkt war der Besuch der Organisatoren des Mittelaltermarkts bei einer unserer Vorführungen. Sie waren begeistert von der Idee und signalisierten offen ihr Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit – ein schönes Zeichen der Wertschätzung und Ermutigung.

Wo liegen eure Herausforderungen?

Die Beschaffung einer Druckerpresse war schwierig – nach mehreren Anfragen baute einer von uns erfolgreich selbst eine. Auch in der Gemeinde brauchte es Zeit, Vertrauen und Begeisterung. Glaube wurde mitten unter Marktständen, Schwertkämpfen und Gauklern greifbar. Viel Flexibilität war notwendig.

Was sollte man beachten, wenn man mit einem HiLa-ähnlichen Projekt starten möchte?
  • Ohne Gebet geht nichts: Geistliche Rückendeckung machte den Unterschied.
  • Gemeinschaft trägt: Viele helfende Hände sind nötig für Aufbau, Betreuung, Gespräch und Gebet.
  • Bereitet euch gut vor: Wissen über Geschichte und Handwerk öffnet Türen, schafft Vertrauen und fördert natürliche Gespräche.