Sinn in der Kreativität finden
" Die Musen laufen uns nicht hinterher und bewerfen uns mit frischen Ideen und Inspirationen, während wir in die andere Richtung rennen und uns das Hirn mit Ablenkungen und Reizen zuballern. Sie verlangen, dass wir innehalten und einen Raum der Erholung und Stille schaffen, bevor sie uns ihre Gaben schenken. Wir kommen da nicht drum herum." Sean Tucker, Fotograf - aus seinem Buch "Sinn in der Kreativität finden"
Als ich als Jugendlicher auf meiner ersten Praktika FX ein Dachkantenprisma als erstes Zubehör aufstecken und in die gleiche Richtung wie die Kamera schauen konnte, begann endgültig meine Leidenschaft für die Fotografie. Mit einer Praktika EE3 und gut ausgestatteter Dunkelkammer im Keller ging es 1990 in die Wendezeit und es begann ein Abenteuer für mich - über die gemeinsame Arbeit mit einer Kulturjournalistin bekam ich Kontakt zu zwei Tageszeitungen in Magdeburg und ich arbeitete nebenberuflich zu meinem Uni-Studium für anderthalb Jahre als Pressefotograf. Ich habe viel von, über und mit Menschen in dieser Zeit lernen und mit Fotografie Verantwortung übernehmen dürfen. Ich bin noch heute für diese prägende Zeit sehr dankbar. Nach 30 Jahren mit dem Film in der Kamera habe ich mich 2010 für das digitale Zeitalter entschieden, und da auch das Filmen für mich immer größere Bedeutung einnimmt, habe ich mich mittlerweile auch die spiegellose Kameratechnik auf meinen Wegen dabei. Ich bin sehr vielseitig interessiert, mein besondere Ausrichtung gilt jedoch der Landschafts-, Tier- und Reisefotografie. Seit 35 Jahren führe ich Fotoalben und Fotobücher und halte so meine Erlebnisse und Eindrücke mit diesem faszinierenden Hobby fest.
Meine Favoriten - ein Spektrum meiner Fotos, beginnend mit analoger Schwarz-Weiß Fotografie , weiter über digitale Schwarz-Weiß Fotografie bis hin zu Farbe im digitalen Modus. Ich bin immer wieder fasziniert von der Möglichkeit, diese erlebten Augenblicke fotografisch so festhalten zu können. Ob in der Reportage, der Natur- und Tierfotografie oder auf Reisen hat mich die Begeisterung für die Fotografie immer begleitet.
Schwarz-WEiss Fotografie
Emotionen, Kontraste, Strukturen und Dynamik kommen meiner Meinung nach in Schwarz-Weiß oder Monochrome viel stärker zur Geltung. Ob es die Augen in der Porträtfotografie sind oder die Wolkenstruktur in Landschaftsaufnahmen, ob es die Linien in der Architektur oder die Wasserperlen und der Nebel sind – hier liegt für mich der große Reiz und auch Vorteil in der Aussagekraft dieser Fotos.
Foto rechts - Esther
Makrofotografie - die kleinen Dinge ganz groß
Ob Pusteblume, Ahornsamenblatt, Tautropfen oder die Vollkommenheit der Purpur-Sonnenhutblüte - in der Makrofotografie kommen wir über die Details in den starken Vergrößerungen immer wieder in´s staunen. Geduld, Windstille und das Licht von der richtigen Seite sind wichtige Begleiter für mich bei diesen Aufnahmen.
mit welcher Technik bin ich unterwegs ?
Wenn ich mal wieder mit einem Film aus dem Haus gehe, begleitet mich eine Nikon F70 aus den 90-ern. Entweder ist das 35 mm 2.0 oder die sehr bekannte Portraitlinse 105mm 2.5 aus den 70-ern drauf. Trotz seiner 48 Jahre macht dieser klassische Fünflinser immer noch ausgezeichnete Fotos. Aber in der Regel bin ich mit der Nikon Z6 und den Linsen Tamron 35-150 2.0-2.8 , Nikon Z 35mm 1.8 oder Nikon Z 105mm 2.8 MC unterwegs. Als APS-C Kamera nutze ich die Nikon ZFC mit dem 17mm 1.4 TTArtisan, dem Nikon Z 28mm 2.8, dem NIKON Z DX 12-28 /3.5-5.6 PZ oder dem Nikon Z DX 50-250 4.5-6.3 VR
Foto: Himbeereis mit Himbeergeist
Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings dauern.
Ernst Leitz ( Leica = "LEItz CAmera" )
Danksagung:
Mein besonderer Dank gilt meiner Frau Annette Manuela für ihre Geduld, ihr Verständnis für mein Hobby und ihr Feedback zu meinen Fotografien