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Der Gottesinstinkt Jürg Wüthrich

Der berühmte französische Physiker, Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal (1623–1662) sagte: «Im Herzen eines jeden Menschen gibt es ein von Gott geschaffenes Vakuum, das durch nichts Erschaffenes erfüllt werden kann als allein durch Gott, den Schöpfer, wie er sich uns in Jesus Christus offenbart.»

Jürg Wüthrich, Leiter Mission FEG Schweiz, juerg.wuethrich@feg.ch

Wenn dem so wäre, hätte jeder Mensch eine Art Gottesinstinkt. Wie ist Pascal auf diese Idee gekommen? Durch die Bibel! Im Buch Prediger lesen wir: Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, und er hat auch die Ewigkeit in ihr Herz gegeben (Pred 3,11).

Das ist eine wichtige Erkenntnis, wenn wir heute die gute Nachricht von Jesus mit anderen Menschen teilen. Menschen werden offen für den Glauben, wenn sie merken, dass sie auf die grossen und oft verdrängten Fragen des Lebens keine Antworten haben. Welche Fragen sind das? Woher komme ich, wer bin ich, wohin gehe ich, wozu lebe ich? Viele Menschen finden auf diese Fragen keine vernünftigen befriedigenden Antworten. In der Gemeindegründung geht es darum, die ungestillten Sehnsüchte der Menschen ernst zu nehmen und aufzugreifen, um dann zu zeigen, dass diese Sehnsüchte nur in der Beziehung zu Jesus Christus gestillt werden können. N.T. Wright nennt vier Sehnsüchte, die säkularisierte Menschen umtreiben. 1. Sehnsucht nach Gerechtigkeit («die Welt in Ordnung bringen»). 2. Sehnsucht nach Spiritualität («Die verborgene Quelle»). 3. Sehnsucht nach Beziehungen («Füreinander geschaffen»). 4. Sehnsucht nach dem Guten und Schönen («Die Schönheit der Erde»). So versuchen wir, den Menschen in Europa den Weg zu Jesus zu ebnen und Gemeinde zu bauen. Danke, dürfen wir auf Ihre Mitarbeit zählen.