Psychedelic Renaissance JUSSDJG - PTBS, MDMA, Peyote, LSD, Magic mushrooms, Decriminalize nature, Oxytocin, Serotonin, Entheogen, Psilocybin

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warum verbieten wir der Natur, zu wirken?????

Albert Hofmann

Albert Hofmann (CH): so entstand LSD! Kindserlebnis!
Der Chemiker Albert Hofmann stellte am 16. November 1938 in Basel erstmals im Rahmen seiner Forschung zum Mutterkorn Lysergsäurediethylamid (LSD) her
Albert Hofmann (2006)
LSD wird als nicht abhängig machend eingestuft.[10][11] Darüber hinaus ist kein Todesfall durch eine Überdosis LSD beim Menschen bekannt!
in de 50'er und 60'er Jahren wurde LSD erfolgreich für Krebs- und andere Therapien eingesetzt!

Michael Pollan (Netflix-Serie)

Strukturformel
Chemisch gehört Lysergsäurediethylamid zur Strukturklasse der Ergoline.

Peter Gasser

Seit 1997 arbeite ich in Solothurn in eigener psychiatrischer und psychotherapeutischer Praxis
Über die Arbeit mit Patienten in einem wissenschaftlichen Setting können in der Schweiz seit 2014 bei der zuständigen schweizerischen Behörde (Gesundheitsministerium) Einzelfallanträge für Therapien mit LSD, MDMA und auch Psilocybin beantragen. Dabei ist es durchaus möglich, dass die Psychotherapie selbst von der Krankenkasse bezahlt wird, die Substanz klarerweise nicht. Peter Gasser: „LSD ist keine krankenkassen-taugliche Medikation.“

Österreich

In Österreich ist es weiterhin nicht möglich, psychedelische Therapie anzubieten und auf diesem Gebiet legal wissenschaftlich zu arbeiten, wie Psychotherapeuten gegenüber APA-Science bestätigten (Mehr dazu lesen Sie im Beitrag „Psychedelika in klinischen Tests – bitte warten!„)
keine Chance derzeit in Österreich!
Psychedelika in klinischen Tests – bitte warten!

Mexiko - 50er Jahre - Psilocybin

Maria Sabina in Oaxaca
1955 nahmen in Mexiko unter Leitung der Heilpriesterin María Sabina der Banker und Ethnomykologe R. Gordon Wasson und seine Ehefrau, die Ärztin Valentina Pavlovna Wasson, aktiv an einer heiligen Pilzzeremonie (eine Velada, spanisch »Nachtwache«) der Mazateken in den Mixeteco-Bergen teil.
  • R. Gordon Wasson machte 1957 durch den Artikel „Magic Mushrooms“ im Magazin „Life“ psilocybinhaltige Pilze bekannt.
  • Valentina Pavlovna Wassons Bericht über die Pilzzeremonie „I Ate the Sacred Mushroom“ wurde am 19. Mai 1957 im Magazin „This Week“ veröffentlicht – sechs Tage nachdem der Artikel ihres Mannes
  • In diesem Artikel schlägt sie als eine der Ersten vor, dass psychedelische Pilze als Psychotherapeutikum eingesetzt werden könnten.
  • Der Schweizer Chemiker Albert Hofmann isolierte Psilocybin und Psilocin aus natürlich gewachsenen und angezüchteten Fruchtkörpern und Myzelien der Pilzarten Psilocybe mexicana und Psilocybe cubensis
Nach der nächtlichen Zeremonie bestätigte Sabina, dass die Pillen die gleiche Wirkung hätten wie die Pilze
  • In den 1960er Jahren wurden vor allem im psychiatrischen Bereich Studien und Psycholytische Psychotherapie mit Psilocybin durchgeführt, bis diese auf Grund strenger Regulierungen zum Erliegen kamen.
  • Momentan wird die Psilocybin-assistierte Psychotherapie wieder verstärkt erforscht, u. a. bei behandlungsresistenten Depressionen und mit Krebskranken im Endstadium, um ihnen einen möglicherweise besseren Umgang mit dem Tod zu ermöglichen.

Thailand

Thailand ist das erste asiatische Land, das das therapeutische Potenzial psychedelischer Substanzen anerkennt
Psilocybin in Thailand
Psilocybe cyanescens - Ak ccm CC BY-SA 3.0

Begriffe

Decriminalize Nature! die Natur ist ein GESCHENK!
Himmelblaue Prunkwinde
  • PTBS: Posttraumatische Belastungsstörung
  • MDMA: steht für die chirale chemische Verbindung "Methylamphetamin"
  • Peyote: ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kakteengewächse
  • LSD: ... als Derivat natürlich vorkommender Mutterkornalkaloiden
  • Magic Mushrooms: weltweit verbreitet, über 180 Arten sind bekannt!
  • Microdosing: pharmakologische Wirkstoffe in geringer Dosis!
  • Psilocybin: ist ein Indolalkaloid aus der Gruppe der Tryptamine (Pilze)
  • Serotonin: ist ein Gewebshormon und Neurotransmitter; Glückshormon
  • Oxytocin: ist ein im Gehirn produziertes Hormon (Geburtsprozess!)
Frische Spitzkegelige Kahlköpfe
EDSO(C): Simon Sinek - Why leaders eat last

Übersicht

Naturwissenschaften

Naturwissenschaften
Unter dem Begriff Naturwissenschaft werden Wissenschaften zusammengefasst, die empirisch arbeiten und sich mit der Erforschung der Natur befassen
  • Die Astronomie (altgriechisch ἄστρον ástron ‚Stern‘ und νόμος nómos ‚Gesetz‘) untersucht durch systematische Beobachtung (beobachtende Astronomie) von Himmelskörpern wie Planeten, Sterne oder Galaxien den Aufbau und die Entwicklung des Universums.
  • Die Geowissenschaften (altgriechisch γῆ gé ‚Erde‘) befassen sich mit der Entstehung, der Entwicklung und der heutigen Gestalt der Erde.
  • Die Biologie (βίος bíos ‚Leben‘ und λόγος lógos ‚Lehre‘) und im weiteren Sinne die Biowissenschaften befassen sich mit lebenden Organismen sowie abiotischen Faktoren, die vorhandenes Leben bedingen und beeinflussen.
  • Die Chemie (χημεία chemeia ‚[Kunst der Metall]Gießerei‘) erforscht ausgehend von den Elementen und ihren chemischen Bindungen den Aufbau, die Eigenschaften sowie Umwandlungen von chemischen Stoffen. In der organischen Chemie werden kohlenstoffhaltige Verbindungen untersucht, die in lebenden Organismen eine wichtige Rolle spielen. Die Anorganische Chemie befasst sich dagegen mit kohlenstofffreien Verbindungen oder Elementen wie Metallen oder Salzen. Zu einer tiefergehenden Erklärung der Verbindungen werden Modelle des Atoms und der Elektronenhülle aus der Physik verwendet.
  • Die Physik (φυσική physikē ‚Naturforschung‘) ist die grundlegendste der Naturwissenschaften und untersucht allgemein Vorgänge von Materie und Energie in Raum und Zeit.

Chemie

Chemie ist diejenige Naturwissenschaft, die sich mit dem Aufbau, den Eigenschaften und der Umwandlung von chemischen Stoffen (Substanzen) beschäftigt
Chemie - ZDF mediathek

Details

Chemische Verbindungen

Verbindungen in der schematischen Einteilung der Stoffe

organische Verbindungen

Molekulare Verbindungen, in denen Kohlenstoff in Verbindung mit Wasserstoff enthalten ist, werden als „organisch“ bezeichnet.

Ergoline

Ergoline (auch Ergolinderivate) sind vom Ergolin abgeleitete chemische Verbindungen. Sie kommen in der Natur in Form der Mutterkornalkaloide vor.
Grundstruktur von Ergolin; rot: Lokanten, blau: Ringnomenklatur der Steroide

Mutterkornalkaloide

Als Mutterkornalkaloide (Ergotalkaloide, Secalealkaloide) werden etwa 80 natürlich vorkommende organische Verbindungen aus der Gruppe der Indolalkaloide bezeichnet
Roggenähre mit Mutterkorn
Seit dem 18. Jahrhundert wurden zunächst natürlich vorkommende Mutterkornalkaloide, später teilsynthetische Abkömmlinge als Arzneistoffe eingesetzt und dienen aktuell als Bausteine für verschiedene synthetische Drogen

LSD

  • Chemisch gehört Lysergsäurediethylamid zur Strukturklasse der Ergoline (siehe oben). Die Bezeichnung „LSD-25“ rührt daher, dass es die 25. Substanz in Hofmanns Versuchsreihe der synthetischen Lysergsäure-Abkömmlinge war.
  • Pharmakologie: (+)-LSD bzw. (5R,8R)-LSD, eines der vier Stereoisomere des LSD-Moleküls, wirkt als Partialagonist mit großer Affinität (Bindungsstärke) am Serotonin-5-HT2A-Rezeptor.
  • Untersuchungen von 2017 an 40 gesunden Versuchteilnehmern: Die Dauer eines unkomplizierten LSD-Erlebnisses liegt in der Regel zwischen acht und zwölf Stunden, abhängig von Dosierung, Körpergewicht und Alter.
Sandoz’ Beipackzettel von Delysid beschreibt: „[Es] können gelegentlich gewisse Nachwirkungen in Form phasischer Affektstörungen noch während einiger Tage andauern.“
2018: Die Kultdroge der 1960er Jahre wird in Deutschland - besonders unter Jugendlichen - kaum noch konsumiert.

Serotonin

zuständig als Glückshormon: Pride, Joy, ....
LSD - Gehirn im Serotonin-Rausch
  • Serotonin, auch 5-Hydroxytryptamin (5-HT) oder Enteramin, ist ein Gewebshormon und Neurotransmitter.
Strukturformel
  • Ein weiterer Stoffwechselweg führt ausgehend vom Serotonin zum Zirbeldrüsen-Hormon Melatonin