Manuel und Ursula Möri sind Eltern von drei Kindern im Schulalter und seit 15 Jahren Leiter des Jugendevents Doxa. Was treibt sie an, diesen Anlass jedes Jahr auf die Beine zu stellen? Was ist ihr Herzensanliegen und was machen sie, wenn 200 hungrige Jugendliche aufs Abendessen warten und gleich beide Dosenöffner kaputt gehen? Ein Interview mit Manuel und Ursula Möri, die Fragen stellte Zippora Tönebön.
Zippora Tönebön, Leitungsteam DOXA Jugendevent, zippora.toeneboen@gmail.com
Um was geht es beim DOXA?
Manuel: Das DOXA soll junge Menschen in der Nachfolge unterstützen und motivieren. Dabei soll es eine wertvolle Ergänzung zum Programm in der eigenen Gemeinde sein. Themen, die die Jugendlichen beschäftigen, sollen angesprochen und von versierten Fachleuten behandelt werden.
Erzählt uns, wie es zum DOXA kam.
Manuel: Der ursprüngliche Event «Nachplus» wurde 2009 als Nachtreff der Neujahrslager ins Leben gerufen. Es war schnell klar, dass nicht nur die kuschelige Lageratmosphäre im Zentrum steht, sondern die Jugendlichen auf Jesus ausgerichtet werden sollen. Daher 2017 der Namenswechsel zu «DOXA»: Wir wollen zusammen auf Gottes «Herrlichkeit» schauen.
Das DOXA verbindet euch auf eine besondere Weise – Stichwort Liebesgeschichte.
Manuel: Als ich 2009 gefragt wurde, ob ich im Organisationskomitee mitarbeiten möchte, musste ich nicht lange überlegen. Da ich wusste, dass Ursula schon dabei war, habe ich zugesagt. Die Arbeit gab uns die Möglichkeit, uns beim Organisieren eines gemeinsamen Events besser kennen zu lernen. 2011 heirateten wir.
Das DOXA ist nun schon fast so etwas wie euer viertes Kind, kann man das so sagen?
Ursula und Manuel: Ja, das DOXA ist jedes Jahr eine Geburt und mit Mühe und Anstrengung verbunden. Geht alles so auf, wie geplant? Finden wir genug Helfer für jeden Bereich? Zufriedenheit und Freude stellt sich ein, wenn alles rund läuft, am Schluss alles wieder aufgeräumt ist und die Anspannung langsam nachlässt.
Was ist euer persönliches Herzensanliegen fürs DOXA?
Ursula: Junge Menschen zu erreichen, im Team unterwegs zu sein, etwas auf die Beine zu stellen für andere.
Manuel: Junge Menschen zur kompromisslosen Hingabe zu begleiten. Das DOXA ist unser Auftrag. Eine lohnende Sache, das bestätigt sich jedes Jahr.
Und à propos Dosenöffner: Da düste unser Hauptorganisator persönlich in die Küche und öffnete die Dosen mit dem Sackmesser, bis weitere Unterstützung eintraf. Danke Manuel und Ursula für euer Anliegen für Jugendliche und euren riesen Einsatz. Vergelt’s Gott!