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Freude herrscht! Jeder Mensch, der Jesus findet, ist ein Wunder für sich. Oft werde ich gefragt, woher die neuen Gemeindeglieder kommen, heute nehme ich dich mit auf eine kleine Rundreise. Jeder Weg ist anders, jeder ist ein Wunder und ein Grund zur Freude und eine Frucht der Teamarbeit.

Doris Meister, Gemeindeaufbau Groane, meister.groane@gmail.com

Carmelo und seine Frau Carla (Namen geändert) wurden von Nachbarn eingeladen, den Billy-Graham-Film zu sehen. Das Evangelium wurde klar erklärt und Carmelo wurde wie vom Blitz getroffen. Er wandte sich Jesus zu und wurde von seinen Lastern befreit. Aber in seiner Frau begann ein Kampf. Es folgten einige schwierige Jahre, in denen beide hin- und hergerissen waren.

Carla wollte später mit mir in der Bibel lesen, dieses Vor­haben wurde immer wieder aufgeschoben. Dann war es soweit und wir gingen auf Entdeckungsreise. Wir lasen vom vierfachen Ackerfeld und sie sagte: «Ich bin der steinige Weg, Satan kommt und pickt immer wieder die Saat weg». Langsam wurde es heller in ihrem Leben, bis sie eines Tages sagte: «Ich war in tiefster Finsternis, jetzt ist das Licht Gottes in mein Herz eingedrungen.» Man konnte es in ihren Augen sehen. Sie bezeugte, wie sich ihr aufbrausender Charakter verändert hatte und sie sagte von sich, dass sie ein böser Mensch war. Es ist ein Wunder, wie der Geist Gottes Leben verändert. Die halbe Gemeinde ist an diesem Prozess beteiligt, jeder wird gebraucht! Sie bezeugte, wie das Gespräch mit einer Person, der Hinweis einer anderen oder die Gebetsunterstützung einer dritten Person ihr auf dem Weg geholfen haben. Ein Puzzle wurde zusammengefügt, wie es nur Jesus kann, eine Teamarbeit.

Oder Rossana. Sie wuchs in Sizilien auf und war immer auf der Suche nach Gott. Nach dem Studium kam sie nach Mailand und fand sofort eine passende Arbeit. Eines Tages erzählte ihr eine Arbeitskollegin von Jesus und ermutigte sie, eine evangelische Kirche zu suchen. Im Internet fand sie uns, die einzige Gemeinde in der Gegend, die sie auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen konnte. Sie fragte, ob sie kommen dürfe, und besuchte einige Gottesdienste. Sie ist schüchtern und die vielen neuen Kontakte überforderten sie. Einige Frauen luden sie zu einem Spaziergang ein und wieder zeigte sich die Kraft des Teams. Ein Knopf löste sich und sie fand in die Gemeinschaft und zu einer bewussten, reifen Beziehung zum Herrn.

Menschen zum Glauben zu führen ist Teamarbeit. Als Gemeinde haben wir diese Siege auch gefeiert, Zeugnisse gehört, Gott gedankt und das Evangelium auch mit den Besuchern der Tauffeier geteilt. Die Geschichte geht weiter, ein Familienvater hat sein Interesse an diesem Schritt bekundet und einen weiteren jungen Mann dürfen wir als ganze Gemeinde auf dem Weg zum Herrn begleiten.

Auch du als Leser bist ein Teil dieses Teams, danke für deine Unterstützung in unserem Auftrag, Menschen auf der ganzen Welt zu Jüngern zu machen. Möchtest du regelmässig Kurznachrichten per WhatsApp erhalten und an diesen Geschichten dranbleiben, dann melde dich bei mir.